#110 Gut genug – oder nie genug?
Shownotes
Warum fühlt sich Judith*s Gehirn manchmal an, wie ein Spannbetttuch auf einer zu großen Matratze???
Heute sprechen wir über Ansprüche - an uns selbst und an andere Wir alle kennen den Spruch: „Schraub deine Ansprüche runter, dann bist du glücklicher.“ Klingt logisch. Fühlt sich aber auch ein bisschen nach Aufgeben an.
Denn Ansprüche sind ja nicht nur Druck. Sie zeigen, was uns wichtig ist. Was wir erwarten – von uns selbst, von anderen, vom Leben.
Und gleichzeitig sind sie oft genau das, was uns nachts um halb zwei noch an einer Mail sitzen lässt, die eigentlich längst okay war.
Heute sprechen wir darüber, wann Anspruch Orientierung ist – und wann er sich leise in Druck verwandelt.
Über Erwartungen an andere, die wir vielleicht nie aussprechen. Über Ansprüche an uns selbst, die wir nie hinterfragen. Über dieses ständige „Ich müsste eigentlich…“
Und über die Frage: Wo wäre weniger Anspruch gesünder – und wo dürfen wir sogar mehr von uns erwarten?
Zwischendurch die schnellen Entscheidungen: Perfekt machen oder fertig machen? Erwartungen aussprechen oder hoffen? Enttäuschung runter schlucken oder ansprechen?
Und ganz ehrlich: Wann waren wir zuletzt stolz auf uns – nicht weil etwas perfekt war, sondern weil es sich stimmig angefühlt hat?
Eine Folge irgendwo zwischen innerem Kompass und sehr strengem inneren Chef.
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